Lebensmittellieferketten seien aufgrund des Coronavirus gestört worden, so berichtet "Zerohedge". Das habe unter anderem dazu geführt, dass Bauern ihren Tierbestand reduzieren mussten, da die Schließungen von Fleischverarbeitungsanlagen die Fähigkeit der Bauern einschränkt, ihre Tiere auf dem Markt zu verkaufen.

Das führte wiederum zu einem Einbruch der Viehpreise, während die Preise für verarbeitetes Fleisch in die Höhe schnellten. Dies wirkt sich nicht nur auf Bauern, sondern auch auf Verbraucher aus und könnte bereits Anfang Mai zu einer Knappheit an Fleisch in den Supermärkten führen. Die Großhandelspreise für Rindfleisch sind in den letzten Tagen um 60% von ihren Februar-Tiefs auf einen Rekordwert von 331 Dollar je 100 Pfund gestiegen. Alleine am 5. Mai stieg der Preis um 8,6% oder 32,60 Dollar auf ein neues Rekordhoch von 410,05 Dollar und verdoppelte sich somit in weniger als einem Monat fast. Einige Supermärkte in den USA haben nun beispielsweise bereits Kaufeinschränkungen auf Fleisch verhängt und weitere werden wahrscheinlich folgen.