Das Bundesverfassungsgericht verschiebt wegen der Virus-Krise sein mit Spannung erwartetes Urteil zum Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB).

Das Urteil werde nun erst am 5. Mai verkündet statt wie bisher geplant am 24. März, teilte das Gericht in Karlsruhe mit. Der ursprünglich vorgesehene Termin sei "zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus" abgesagt worden. Das Verfassungsgericht hatte Ende Juli 2019 über die Käufe mündlich verhandelt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte das Anleihen-Kaufprogramm zuvor im Dezember 2018 für rechtens erklärt und damit der EZB einen weitgehenden Freifahrtschein ausgestellt.