Der bei aktiven Tradern beliebte Online-Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) steht nach -Informationen bei zahlreichen deutschen Brokern quasi still – und wird dies wohl auf unbestimmte Zeit auch weiterhin tun.

Ursache des Blackouts sei eine Störung beim sogenannten „Market Maker“, in diesem Fall die französische Société Générale, wie es von Anbietern auf Anfrage übereinstimmend heißt. Die Panne ist für Kunden wie Broker extrem bitter – für die Kunden, weil sie die in der Regel hochvolatilen und mit vielfachen Hebeln ausgestatteten CFDs jetzt nur noch per Telefon oder E-Mail ordern und verkaufen können – und das in der momentan turbulenten Marktphase. Den Brokern wiederum geht ausgerechnet an den aktivsten Tagen seit Jahren massenhaft Provisionsgeschäft flöten. CFD-Trader gehören zu den aktivsten privaten Akteuren überhaupt. Sie handeln im Schnitt rund 400-mal pro Jahr. Konkret geht bei der Comdirect, beim S-Broker, bei Onvista sowie bei Flatex – kurz: bei den Top-Adressen der aktivsten Trader hierzulande – quasi nichts mehr. Welcher Schaden den Anbietern sowie deren Kunden entstanden ist und wer dafür aufkommen muss, ist bislang völlig unklar.