Bei den sogenannten Finetrading-Modellen geht es darum den deutschen Mittelstand zu unterstützen.

In der Vergangenheit hat ein mittelständisches Unternehmen Aufträge von Großkonzernen oder öffentlichen Auftraggebern erhalten und den notwendigen Rohstoffeinkauf mit Bankdarlehen vorfinanziert. Das Bankdarlehen wurde durch die Erlöse aus dem abgewickelten Auftrag getilgt.

Etwas anders ist die Vorgehensweise bei dem Finetrading-Modell: hierbei kauft das Finetrading- Unternehmen für den Mittelständler die benötigten Rohstoffe ein und verkauft diese mit einer Gebühr an den Mittelständler weiter. Der Vorteil für das mittelständische Unternehmen liegt darin, dass dieses die benötigten Rohstoffe nicht in einer Summe abnehmen muss, sondern nach dem jeweiligen Bedarf der Produktion. Die gesetzlichen Anforderungen der Kreditinstitute bei der Kreditvergabe an die mittelständische Wirtschaft (Überregulierung), läßt Unternehmer immer häufiger auf die Finanzierung über Finetrading-Modelle zurückgreifen.

Abgrenzung zu P & R:

das Modell „Finetrading“ ist ein komplett anderes Geschäftsmodell als der Verkauf/Zurückmieten von Containern an Kapitalanleger.

 
Die Laufzeit bei einem Finetrading-Modell beträgt in der Regel 1 Jahr oder weniger. Dabei ist entscheidend, dass das produzierte Wirtschaftsgut bereits verkauft ist! Lediglich die Produktion des Produktes muss unterstützt werden.

Wie Sie sehen, hat das Container-Mietmodell von Unternehmen wie P & R rein gar nichts mit einem Finetrading-Modell zu tun.

Falls weitere Fragen zu dem Thema der Abgrenzung der verschiedenen Modelle bestehen, zögern Sie bitte nicht mich anzusprechen (04102-9 77 8000).