Herman Gref, der Chef von SberBank, der größten Bank in Russland, sieht die Hauptursache für die Energiekrise in der EU in einer fehlerhaften Planung der Energiewende.

Der Bundesrechnungshof blickt mit großer Sorge auf die Lage des Staatshaushalts. Der Schuldenberg drohe bis Ende 2022 auf nahezu € 1,5 Billionen anzusteigen - 50 % mehr als vor der Corona-Krise.

Auch wenn die Frachtraten scheinbar die Spitze erreicht haben und leicht rückläufig sind, ist von Entspannung in den US-Häfen noch nichts zu spüren. LKW-Fahrer sind knapp, weil sie nicht bezahlt werden. Das Geld-Argument ist aber nicht stichhaltig.

Zwar sinkt die Gesamtzahl der Kurzarbeiter in Deutschland, doch in der Industrie werden zunehmend Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt. Denn Lieferengpässe bremsen die Produktion - trotz vieler Aufträge.

Unfassbar: Während Verbraucher den höchsten Strompreis (32 Cent/Kilowattstunde) aller Zeiten zahlen müssen, wird immer wieder Strom ins Ausland verschenkt, weil hier die Netze überlastet sind.

Da Magnesium nicht lange lagerfähig ist, ist die Industrie auf eine reibungslose Lieferkette angewiesen. In Europa hat die letzte Magnesium-Produktion 2001 geschlossen.

Das geht aus der aktuell veröffentlichten Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) unter 146 Finanzinstituten hervor. Im abgelaufenen Sommer-Quartal haben die Geldhäuser ihre internen Leitlinien zur Vergabe von Darlehen noch weitgehend stabil gehalten.

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