Die weltgrößte Linienreederei Maersk hat jetzt den Deal mit der Großreederei CMA CGM vollständig abgewickelt. Es wurde der größte brasilianische Player im Bereich der Containerschiffe jetzt komplett an CMA CGM übergeben. Ein wichtiger Schritt für CMA CGM, die damit ihr Netzwerk und ihre Verbindung nach Südamerika weiter stärken. Die Reederei sieht besonders in Brasilien Wachstumspotenzial. Maersk hingegen benötigt nach dem Kauf von Hamburg Süd, die ein Schwergewicht im Südamerikaverkehr sind, keine weitere Verstärkung mehr für Lateinamerika. Wie man sieht geht der Konzentrationsprozess in der Containerschifffahrt unvermindert weiter. Die großen teilen sich die Marktanteile auf und viele kleinere und mittlere Reedereien werden vom Markt verschwinden.

Ganz offensichtlich hat sich die Stimmung in der deutschen maritimen Wirtschaft deutlich verbessert.

Das scheint die Absicht der Entscheider über die zukünftige Entwicklung des Lübecker Hafen zu sein.

Die leichte Erholung bei Schwergutschiffen setzt sich fort und das bei fast allen Schiffen im Schwergutsegment.

Juristische Maßnahmen gegen eine Vertiefung der Elbe sind nach wie vor in vollem Gange und sollen jetzt sogar noch durch mehrere Privatpersonen und Jagdverbände erweitert werden.

Die Spotmarkt-Indices, wie zum Beispiel der World Container Index und der Shanghai Index (SCFI), zogen im Oktober deutlich an.

Die größte Linienreederei der Welt, Maersk, will selber keine Containerschiffe der 22.000 TEU Klasse mehr bauen und sieht auch die Bestellungen der Mitbewerber CMA CGM und MSC kritisch.