Mittwoch, 14.11.2012

Flugzeugfonds haben eine hohe Planbarkeit für Anleger.

Allein schon aus einem Grund haben Flugzeugfonds eine höhere Planbarkeit für Anleger als beispielsweise Schiffsfonds.

Das Betriebskostenrisiko, was bei Schiffen in der großen Mehrzahl von den Anlegern getragen wird, trägt bei Flugzeugleasingsfonds der Leasingnehmer also die Fluggesellschaft. Damit hat der Anleger mit dem Betriebskostenrisiko der Flugzeugfonds nichts mehr zu tun, was die Planungssicherheit deutlich erhöht. Außerdem sind fast alle Flugzeugfonds für mindestens zehn Jahre fest an eine Fluggesellschaft verliest. Damit sollte auch das Einnahmerisiko, sofern der Leasingnehmer eine gesunde Fluglinie ist, minimiert sein. 

Der ist weltweit Flugzeugmarkt ist ein Markt, der in US-Dollar handelt. Fast alle Flugzeugefonds im deutschen Kapitalmarkt versuchen das USD-Währungsrisiko möglichst zu negieren, indem alle Zahlungsströme in derselben Währung fließen. D.h. dass mit den Einnahmen in US-Dollar auch die Darlehen und die Darlehenszinsen in US-Dollar bedient werden. Lediglich die Kosten für die Verwaltung des Deutschen-KG-Fonds und die Ausschüttungen müssen von US-Dollar in Euro getauscht werden. Dieses Risikos ist in der Tat überschaubar. Lediglich beim Verkauf des Flugzeuges, der in der Regel in US-Dollar geschieht, besteht ein signifikantes Währungsrisiko. Abgesehen vom Währungsrisiko verfügen Flugzeuge auch über eine relativ hohe Planungssicherheit beim Verkaufserlös. Denn alle Initiatoren lassen in der Regel von denselben Experten, Avitas, Avac, Ascend, und BK Associates ihre Verkaufsgutachten erstellen.

Fazit: Ich meine, dass Flugzeugfonds im Verhältnis zu Schiffsfonds ein deutlich ruhigeres Investment darstellen. Flugzeugfonds dürften aber auch nicht an die hervorragenden Renditen der Schiffsfonds vor Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise herankommen.

Autor: Marc Philipp Brandl