Sonntag, 09.10.2016 

Afrika im Kommen - zumindest aus Schifffahrt nicht. 

Der Hafen von Antwerpen hat derzeit in Westafrika den Staat Elfenbeinküste im Visier.

Man will sich offensichtlich direkt an einem konkreten Hafen- und Logistikprojekt im Hafen San Pédro, eine Stadt mit 262.000 Einwohnern, beteiligen. Ziel ist es den Hafen zu einer Logistikdrehscheibe für landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Düngemittel, Kakaobohnen und auch Cashew-Nüsse zu entwickeln. Dazu soll eine Logistikplattform mit dem Firmennamen  „San Pédro Logistique“ entstehen. Dazu werden € 5,5 Millionen als Anschubinvestitionen benötigt, an denen sich der Hafen von Antwerpen mit 35 % beteiligen wird. Dafür erhält man zwei Vorstandsposten im neuen Logistikunternehmen und kann direkt auf das operative Geschäft Einfluss nehmen. Dazu wurde die bereits seit 2011 bestehende Hafenkooperation um weitere fünf Jahre verlängert. Heute schlägt der Hafen von San Pédro bereits rund 4,9 Millionen Tonnen um. 

Ich denke, dass auch andere namenhafte Unternehmen sich schnellstens mit dem Wachstumsmarkt Afrika beschäftigen soll. Es ist ein Markt für die Zukunft. 

Autor: Marc Philipp Brandl